Wirtschaft : Geldticker: Digital Advertising wehrt sich und weitere Meldungen

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Als achtes Unternehmen am Neuen Markt hat der Kommunikationsdienstleister Digital Advertising vor dem Landgericht Frankfurt eine Verschiebung der Ausschlussregeln bewirkt. Demnach dürften die neuen Pennystock-Richtlinien der Deutschen Börse frühestens im April kommenden Jahres auf das Unternehmen angewandt werden, berichtete die Digital Advertising AG am Mittwoch in München. Von den seit Anfang des Monats geltenden Penny-Stock-Regeln der Deutschen Börse sind Unternehmen betroffen, deren Aktienkurs an 30 aufeinander folgenden Börsentagen den Kurs von einem Euro unterschreitet und deren Marktkapitalisierung zugleich unter 20 Millionen Euro sinkt. Ausschlaggebend für einen Ausschluss vom Neuen Markt ist dann die Kursentwicklung in den folgenden 90 Handelstagen. Schaffen die Billigaktien die Grenzwerte an 15 aufeinander folgenden Tagen nicht, werden sie gestrichen. dpa

Gothaer belastet

Die Kölner Gothaer Rückversicherung rechnet nach den Terroranschlägen in den USA mit einer Schadenbelastung von rund 6,14 Millionen Euro für das Jahr 2001. Auch wenn die Gothaer Rück nicht originär in den USA tätig sei, hätten verschiedene Kunden in Europa in den USA entstandene Schäden gemeldet, sagte Michael Rode, Sprecher der Gothaer Rückversicherung AG am Mittwoch in Köln. Im Geschäftsjahr 2000 seien die Bruttobeitragseinnahmen auf 535,5 Millionen Mark gestiegen nach 507,9 Millionen Mark im Jahr zuvor. Für das Jahr 2001 rechnet die Gothaer Rückversicherung mit einem zweistelligen Zuwachs bei den Prämieneinnahmen auf über 600 Millionen Mark. Insgesamt reduzierte sich der Jahresüberschuss für 2000 im Vergleich zum Vorjahr um 1,3 Millionen Mark auf 10 Millionen Mark. "Unser Geschäft ist das Risiko. Und wenn man Risiko betreibt, sind Schwankungen", sagte Rode. dpa

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