Wirtschaft : Geldticker: Fonds sind vorsichtig und weitere Meldungen

weitere Meldungen

Fondsmanager in der gesamten Welt haben sich Anfang Januar angesichts erwarteter Zinssenkungen vorsichtig optimistisch für Aktien gezeigt. Das geht aus einer Umfrage der Marktforscher Gallup im Auftrag der US-Investmentbank Merrill Lynch hervor. Die befragten Portfoliomanager rechneten damit, dass die jüngste Zinssenkung der US-Notenbank Federal Reserve zu einer Welle von Zinsabsenkungen in der ganzen Welt führen werde. Düstere Vorhersagen für das Wachstum der Unternehmen, ein moderater Inflationsausblick und sinkende Ölpreise wurden der Umfrage zufolge von mehr als zwei Dritteln der Portfoliomanager als Hinweise auf eine globale Zinssenkungsrunde gedeutet, weshalb Aktien in der Beliebtheit steigen würden. rtr

WestLB kauft Gulfstream

Die Westdeutsche Landesbank (WestLB) baut ihre Sparte Vermögensverwaltung mit dem Kauf der US-Firma Gulfstream Global Investors Ltd., Addison, Texas, aus. Die Gesellschaft sei der dritte Erwerb eines US-Unternehmens in der Sparte seit 1999, teilte die WestLB am Donnerstag in Düsseldorf mit. Ein Kaufpreis wurde nicht genannt. Der unter dem Dach der WestAM gebündelte WestLB-Unternehmensbereich verwalte ein Vermögen von 38 Milliarden Euro (rund 74,32 Milliarden Mark) für weltweit mehr als 500 institutionelle Kunden. dpa

Telekom Austria warnt

Die österreichische Telefongesellschaft Telekom Austria AG (TA) hat nur knapp zwei Monate nach ihrem Börsengang eine Gewinnwarnung ausgegeben. Das Konzernbetriebsergebnis vor Abschreibungen und Amortisation (Ebitda) 2000 werde um zehn bis 15 Prozent unter den Planungen liegen, teilte TA mit. Das Management sei aber zuversichtlich, die Erwartungen der Analysten bezüglich Umsatz und Ertrag 2001 zu erfüllen, hieß es weiter. Der Grund für die schwächeren Zahlen liegt den Angaben zufolgen in gestiegenen Personalkosten, höheren Interconnection-Kosten und stärkeren Belastungen aus dem Schuldendienst. Die Umsätze lägen in der Spannweite der Analystenschätzungen. rtr

KapHag platziert mehr

Die Berliner KapHag hat im vergangenen Jahr geschlossene Immobilienfonds mit einem Eigenkapital von 76,7 Millionen Mark platziert. Dies entspreche einer Steigerung von 41,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr, teilte die KapHag Holding AG mit. Das Investitionsvolumen belaufe sich auf 130,3 Millionen Mark. Im Bauträgerbereich seien weitere 150 Millionen Mark Leistung erbracht worden. Wichtiges Projekt sei das Forum Neukölln gewesen, an dem Kaphag mit 60 Prozent beteiligt ist. dpa

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