Wirtschaft : Geldticker: Gewinnwarnung von Ericsson und mehr

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Der schwedische Telefon-Ausrüster Ericsson hat seine Gewinn- und Umsatzprognosen für das laufende Quartal deutlich gesenkt. Vor Steuern werde für das erste Quartal 2001 ein Verlust zwischen vier und fünf Milliarden Kronen (920 Millionen bis 1,2 Milliarden Mark) erwartet, nachdem man bislang von einem ausgeglichenen Ergebnis ausgegangen sei, teilte das Unternehmen am Montag mit. Der Umsatz werde ebenfalls unter den Erwartungen bleiben. Bislang war Ericsson von einem Umsatzzuwachs von 15 Prozent ausgegangen. Die Ericsson-Aktie, die zunächst vom Handel ausgesetzt war, gab bei Wiederaufnahme des Handels 14 Prozent nach. rtr

Keine Aktien von Web-Firmen

Der Chef des Online-Händlers Amazon.com, Jeff Bezos, hat einem Medienbericht zufolge Kleinaktionären abgeraten, in Internet-Unternehmen zu investieren. Er würde als Kleinaktionär oder für eine kurzfristige Geldanlage keine Aktien von Internet-Firmen kaufen, wurde Bezos von der britischen BBC am Montag zitiert. Diese Klientel könne auch mit Amazon-Aktien nicht "ruhig schlafen". Im Laufe der Zeit werde sein Unternehmen aber sehr wertvoll werden. rtr

Voicestream stimmt ab

Die vorgeschlagene vollständige Übernahme der beiden US-Mobilfunkunternehmen Voicestream und Powertel durch die Deutsche Telekom AG steht am Dienstag auf der Tagesordnung außerordentlicher Aktionärstreffen der beiden Firmen. Den Hauptversammlungen liegt von den Vorständen eine Empfehlung vor, wonach die separat unterbreiteten Übernahmeofferten zur Annahme empfohlen werden. Sowohl bei Voicestream wie bei Powertel hat sich die Telekom nach eigenen Angaben bereits die Zustimmung der Mehrheit des Kapitals für ihre Übernahmepläne gesichert. rtr

Hannover Rück bietet Anleihe

Die Hannover Rück will mit einer Anleihe von 350 Millionen Euro ihre Position bei Finanzrating-Agenturen stärken. Dies solle die Kapitalausstattung weiter verbessern, sagte ein Sprecher. Die Schuldverschreibung mit einem Ausgabepreis von 99,276 Prozent werde mit 6,25 Prozent verzinst. Die so erlangten Mittel werden angelegt. Die HDI-Tochter Hannover Rück verfügt über 1,2 Milliarden Euro Eigenkapital. dpa

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