Wirtschaft : Geldticker: Jobs &Adverts umbenannt und weitere Meldungen

Jobs &Adverts umbenannt

Die am Frankfurter Neuen Markt notierte Jobs & Adverts AG wird in jobpilot AG umbenannt. Die Aktionäre haben der Namensänderung mit einer Mehrheit von 99,99 Prozent zugestimmt. Das teilte der Anbieter eines Online-Stellenmarktes am Mittwoch in Bad Homburg mit. Das Unternehmen verspreche sich von dem Namen seines Internetportals www.jobpilot.de unter anderem ein einheitliches Auftreten von Marketing, Public Relations und Investor Relations. dpa

HDI strebt in den Dax

Der hannoversche Versicherungskonzern HDI konzentriert sich nach der gescheiterten Fusion mit der HUK Coburg auf eigenständiges Wachstum. Im Mittelpunkt der Expansionspläne stehe nun der geplante Börsengang der bisherigen Zwischenholding Talanx AG, der für 2004/2005 avisiert sei, sagte Konzernchef Wolf-Dieter Baumgartl. Bis dahin solle Talanx so gestärkt sein, dass sie unmittelbar in den Deutschen Aktienindex (Dax) aufgenommen werden könne. Im Geschäftsjahr 2000 werden die gebuchten Bruttoprämien um 15,3 Prozent auf 13,8 Milliarden Euro steigen. rtr

Der Ölpreis sinkt

Nachdem im Frühherbst diesen Jahres über eine Steigerung der Rohölnotierungen auf 40 Dollar je Barrel (159 Liter) und mehr spekuliert wurde, wächst nun im Kartelllager die Sorge, dass die Ölpreise aus dem angepeilten Zielkorridor von 22 bis 28 Dollar je Barrel herausfallen könnten. Gestern Morgen notierte das Nordseeöl Brent, das eine Preisführerfunktion für Europa hat, für sofortige Lieferung mit 25,65 Dollar je Barrel. Ende November waren es noch knapp 33 Dollar pro Barrel. Die Entspannung in der Frage der Fortsetzung irakischer Ölausfuhren, das bislang milde Wetter und der durch die schwächer werdende Weltkonjunktur im Wachstum gebremste Ölverbrauch haben die Verknappungsängste sich erst einmal verflüchtigen lassen. Die Mineralölbestände sind in den letzten Wochen aufgestockt worden; das Lagerniveau liegt nach wie vor niedrig. Die Verdreifachung der Rohölpreise seit Februar 1999 hat außerdem dazu geführt, dass die kartellungebundenen Beiträge zuletzt wieder kräftig zugenommen haben. Das Non-Opec-Aufkommen erreichte im letzten Monat 46,73 Millionen Barrel pro Tag. Im Jahresdurchschnitt 1999 waren es 44,66 Millionen Barrel pro Tag. HB

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