Wirtschaft : Geldticker: Kursanstieg erwartet und mehr

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Das Spitzeninstitut der deutschen Sparkassen rechnet nach den jüngsten Turbulenzen an den Aktienmärkten wieder mit deutlich anziehenden Kursen. Steigende Unternehmensgewinne und massive Mittelzuflüsse dürften den Papieren neuen Auftrieb geben. Vor allem die Altersvorsorge der privaten Anleger komme den Märkten zugute. Die DGZ-Deka-Bank erwartet einen Anstieg des DAX auf 7800 Punkte. Auch für den Neuen Markt erwarten die Sparkassen wieder bessere Zeiten. dpa

Ceo-Tronics erhöht Kapital

Die am Neuen Markt notierte Ceo-Tronics AG für Datenkommunikation hat ihr Kapital um rund 300 000 Euro auf rund 3,3 Millionen Euro erhöht. Die Kapitalerhöhung erfolgte durch die Ausgabe von rund 100 000 auf den Inhaber lautenden Stückaktien. Diese haben einen derzeitigen rechnerischen Anteil am Grundkapital von drei Euro je Aktie. Die neuen Stückaktien sind mit voller Gewinnanteilsberechtigung ab Juni 2000 ausgestattet. dpa

Stuttgarter Börse mit Rekord

Die Zahl der Orders erreichte an der Stuttgarter Börse im Jahr 2000 einen neuen Rekord. Der monatliche Durchschnitt lag bei 898 000, teilte die Baden-Württembergische Wertpapierbörse mit. Trotz der turbulenten Kursentwicklung wertet sie das vergangene Jahr als erfolgreich. Der Marktanteil ging leicht auf 15,1 Prozent zurück. Dennoch war Stuttgart nach Frankfurt die umsatzstärkste deutsche Börse. Sie ist in Europa Nummer eins bei Optionsscheinen. dpa

Versiko steigert Umsatz

Der Düsseldorfer Finanzdienstleister Versiko AG hat im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Umsatzsprung erzielt. Mit einer Steigerung von 59 Prozent auf 23,5 Millionen Mark wurde auch der bisher höchste Umsatz erreicht. Der Dienstleister ist auf Öko-Firmen spezialisiert. Für das Jahr 2001 hat Versiko fünf eigene Investmentfonds im Bereich Ökologie und erneuerbare Energien aufgelegt. Das Unternehmen erwartet "ein außergewöhnlich gutes Gewinn-Ergebnis", hieß es am Donnerstag. dpa

Eon kauft Aktien zurück

Deutschlands zweitgrößter Stromkonzern Eon hat seit Oktober vergangenen Jahres mit einem milliardenschweren Rückkaufprogramm rund fünf Prozent der eigenen Aktien erworben. Das teilte der Konzern in Düsseldorf mit. Der Erwerb der rund 38 Millionen eigenen Aktien dürfte das Unternehmen mehr als zwei Milliarden Euro gekostet haben. Nach Vorstandschef Ulrich Hartmann will der Düsseldorfer Stromversorger einen Teil der hohen Liquidität abbauen und so die Kapitalstruktur optimieren. Das Unternehmen hofft auf einen Kursanstieg der angeblich unterbewerteten Aktie. dpa

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