Wirtschaft : Geldticker: Kurzmeldungen

rtr

Deutsche Bank unter Druck

Ungeachtet des Dementis von Deutsche-Bank-Chef Rolf Breuer zu angeblichen Problemen seines Instituts im Anleihegeschäft, gaben die Aktien der Deutschen Bank am Mittwoch weiter deutlich nach. Die Deutsche Bank habe keine Schieflage im Anleihegeschäft und dies sei auch nicht zu erwarten, hatte Breuer in einem Gespräch mit der "Börsen-Zeitung" gesagt. Breuer widersprach damit Spekulationen in US-Medien, wonach seine Bank Schwierigkeiten im US-Geschäft mit so genannten Junk Bonds (hochverzinsliche Schuldverschreibungen geringer Bonität) habe. rtr

Anonymer Depotvergleich

Vermögende Anleger können künftig via Internet kontrollieren, welchen Erfolg ihre Investmentbank beim Verwalten ihrer Depots erzielt. Wie das Internet-Unternehmen Firstfive Deutschland AG am Mittwoch in Frankfurt mitteilte, soll ein entsprechendes Online-Angebot unter der Adresse www.firstfive.com bereits ab dieser Woche angeboten werden. Dazu werden derzeit 120 Depots von professionellen Anlegern anonym erfasst und dann ausgewertet. Mehr als 40 Banken und Vermögensverwalter stellen mittlerweile Firstfive Daten zur Verfügung. ro

Lücken im Anlegerschutz

Mit dem Anlegerschutz steht es einer Umfrage zufolge in deutschen Unternehmen nicht zum Besten. Besonders bei Fragen zur grundsätzlichen Bedeutung des Themas Unternehmenskontrolle (Corporate Governance) hinken deutsche Firmen internationalen Normen hinterher, wie es in den am Mittwoch veröffentlichen Umfrage-Ergebnissen des Magazins "Stern" hieß. Von zehn Unternehmen, die bei der Befragung unter den 70 größten Konzernen Europas auf den hinteren Rängen landeten, kamen neun aus Deutschland. Den ersten Platz der Umfrage belegte der Schweizer ABB-Konzern. Als bestes deutsches Unternehmen landete Epcos auf dem achten Rang. ddp

Neue Sentimental an die Börse

Die Neue Sentimental Film AG, Frankfurt, plant noch in diesem Jahr den Börsengang. Ziel sei es, Sentimental zum führenden Produzenten und Dienstleister in der audiovisuellen Kommunikation zu machen, gaben die beiden Unternehmensgründer und -vorstände Tom und Mark Gläser am Mittwoch bekannt. Die Produktionsfirma für Werbe- und Unternehmensfilme wurde 1990 in Frankfurt gegründet und beschäftigt 85 Mitarbeiter. 1999 erzielte Sentimental Film einen Umsatz von 25,4 Millionen Euro. ddp

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben