Wirtschaft : Geldticker: Libro fehlt Geld und weitere Meldungen

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Die Libro AG hat Liquiditätsprobleme. "Das momentan rasant wachsende Geschäft führt zu einem kurzfristigen Liquiditätsengpass, aus dem eine verspätete Zahlung eines Teils der Gehälter für den Monat März resultiert", heißt es in einer ad-hoc-Mitteilung. Die Geschäftsleitung führe jetzt aber "mit dem Ziel der kurzfristigen Beseitigung der eingetretenen Probleme" Gespräche mit dem Konsortium der finanzierenden Banken und werde dabei vom Land Berlin unterstützt. Michael Kunert von der Schutzgemeinschaft der Kleinaktionäre Sdk wirft Libro vor, die Aktionäre nicht rechtzeitig über die Probleme informiert zu haben. Sie seien schon seit rund zwei Wochen bekannt gewesen. Libro selbst erklärt, dass die Probleme in Kürze behoben werden. Außerdem habe Libro im ersten Quartal den Umsatz deutlich auf 7,2 (Vorjahr: 1,7) Millionen Euro gesteigert. Damit könne die Umsatzprognose für 2001 mit 52 (vorläufiger Vorjahresumsatz: 18) Millionen Euro und die Ergebniserwartungen von sechs (1,8) Millionen Euro untermauert werden. bir

Online-Bank muss zahlen

Online-Banken müssen Kunden korrekt über Wertpapiergeschäfte informieren, sonst riskieren sie Schadensersatzzahlungen. Wegen falscher Auskünfte verurteilte das Landgericht Itzehoe eine Online-Bank, einem Kunden Schadenersatz von rund 23 000 Mark zu zahlen (Az. 6 O 396/00). Eine Bank sei verpflichtet korrekt zu informieren, wenn es "für den Kauf- oder Verkaufsentschluss des Kunden von Belang ist", heißt es im Urteil. dpa

WCM rechnet mit Ergebnisplus

Die Frankfurter WCM Beteiligungs- und Grundbesitz AG erwartet für 2001 einen deutlichen Ergebnissprung. Das Konzernergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit solle um mehr als 250 Prozent auf 400 Millionen Euro (Vorjahr: 782 Millionen Mark) steigen. Positive Impulse kämen vor allem vom jüngst erworbenen Maschinenbaukonzern Klöckner-Werke. dpa

Rückkauf von German Brokers

Die German Brokers AG (SDAX 580 180) gibt den bevorstehenden Kauf von bis zu 300 000 Stück eigener Aktien gemäß Ermächtigung der Hauptversammlung vom 25. Mai 2000 bekannt. Der Erwerb erfolgt über die Börse, jedoch nicht zum Zwecke des Eigenhandels. Ein späterer Einzug der Aktien bleibt vorbehalten beziehungsweise ist beabsichtigt, heißt es in einer ad-hoc-Mitteilung vom Donnerstag. Der Erwerbspreis darf den Durchschnittskurs der Aktie an den drei jeweils dem Kauf vorangegangenen Börsentagen um nicht mehr als 20 Prozent übersteigen.

rtr

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