Wirtschaft : Geldticker: Mehr Aktien von Heidelberger und weitere Meldungen

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Die RWE AG wird bis zu 6,15 Prozent ihrer Beteiligung von 56,15 Prozent an der Heidelberger Druckmaschinen AG, Heidelberg, am Kapitalmarkt verkaufen. Damit erhöht sich der Free Float von Heidelberg deutlich über 20 Prozent. Der Vorstandsvorsitzende der Heidelberger Druckmaschinen, Bernhard Schreier begrüßte das Vorhaben. Damit sei man auf dem Weg, ein Dax-Kandidat zu werden, einen guten Schritt vorangekommen. Tsp

Gold-Zack-Bilanz glänzt

Der Finanzdienstleister Gold-Zack AG hat das Geschäftsjahr 2000 mit einem kräftigen Gewinnschub abgeschlossen. Nach vorläufigen Zahlen sei der Jahresüberschuss um rund 70 Prozent auf 193 Millionen Mark geklettert, teilte das Unternehmen mit. Die Gruppe gehöre damit zu den profitabelsten Investment-Häusern in Europa. Wie es weiter hieß, hätte die allgemeine Börsenflaute mit rückläufigen Aktienkursen zum Jahresende ein noch größeres Ergebniswachstum verhindert. dpa

Intertainment braucht Zeit

Der Medienkonzern Intertainment muss die Bilanz für das Jahr 2000 mit Verspätung vorlegen. Bei der Börse sei eine Verlängerung der Frist zur Vorlage des Jahresabschlusses um vier Wochen beantragt worden, teilte die Intertainment AG, München, am Mittwoch mit. Der laufende Rechtsstreit mit dem US-Partner Franchise erschwere die Erstellung der Bilanz. Eine Intertainment-Tochter hatte im Dezember in Los Angeles Klage gegen die Franchise Pictures Inc eingereicht. Der Münchner Medienkonzern wirft dem US-Partner "betrügerisch überhöhte Filmbudgets" vor. Franchise reichte Gegenklage ein. Diese sei aber noch nicht zugestellt worden, so dass die Wirtschaftsprüfer die Bedeutung noch nicht hinreichend beurteilen könnten, hieß es. dpa

DAS baut in Osteuropa aus

Der führende deutsche Rechtsschutzversicherer DAS will vor allem in Osteuropa expandieren. Nach dem Start der Tochter in Polen sei auch eine Neugründung in Ungarn geplant, kündigte DAS-Vorstandsvorsitzender Wulf Nibbe in München an. Auch in den baltischen Staaten und Slowenien wolle der Versicherer künftig präsent sein. Mit einer Steigerung der Beitragseinnahmen im Rechtsschutz um fünf Prozent auf 666 Millionen Euro im vergangenen Jahr habe die zum Ergo-Versicherungskonzern gehörende Gruppe ihre Marktführung ausgebaut. dpa

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