Wirtschaft : Geldticker: Neujahrsanleihe des Bundes und andere Meldungen

Die zehnjährige Neujahrsanleihe des Bundes wirft eine durchschnittliche Rendite von 4,71 Prozent ab. Dies ergibt sich aus den Zuteilungsergebnissen, die nach dem Ende der Ausschreibungsfrist am Mittwoch veröffentlicht wurden. Danach wurde die Zehn-Jahres-Anleihe des Bundes mit 5,25 Prozent Nominalzins zu einem Durchschnittskurs von 104,14 Prozent ausgegeben. Vom Gesamtvolumen in Höhe von acht Milliarden Euro wurden gut 5,7 Milliarden Euro zugeteilt.

Insolvenz bei Teamwork

Für die Paderborner Teamwork Information Management AG ist jetzt das Insolvenzverfahren eröffnet worden. Wie der am Neuen Markt notierte IT-Dienstleister am Mittwoch bestätigte, soll der Geschäftsbetrieb in vollem Umfang weitergeführt werden. Insbesondere durch den Personalabbau von 138 auf 90 Mitarbeiter an den deutschen Standorten des Unternehmens seien erhebliche Kosten eingespart worden. Ziel sei es, im Jahr 2001 schwarze Zahlen zu schreiben, hieß es.

Bund zahlt weniger

Bundesobligationen werfen wieder weniger Rendite ab. Wie das Finanzministerium am Mittwoch in Berlin mitteilte, sind die Konditionen für die Serie 137 und für Finanzierungsschätze mit ein- und zweijähriger Laufzeit geändert worden. Der Ausgabekurs wurde auf 103,30 Prozent erhöht. Die Rendite sinkt dadurch von 4,40 auf 4,25 Prozent. Bei den Finanzierungsschätzen verringert sich die Rendite nach einem Jahr von 4,25 auf 4,10 Prozent, nach zwei Jahren von 4,30 auf 4,14 Prozent.

Japaner an die Wall Street

Wie die japanische Wirtschaftszeitung "Nihon Keizai Shimbun" berichtete, erwägen derzeit 15 japanische Unternehmen, sich an der Börse in New York notieren zu lassen. Damit wollten sie ihren Bekanntheitsgrad erhöhen. Daran werde deutlich, dass Nippons Konzerne in die Offensive gingen. In den vergangenen 30 Jahren hätten sich lediglich 13 japanische Unternehmen an der Wall Street notieren lassen.

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