Wirtschaft : Geldticker: Post-Aktien gut nachgefragt

Das zum Börsenstart der Deutschen Post vom Bund platzierte Aktienvolumen wird voll ausgeschöpft. Dies teilten das Bundesfinanzministerium und die Deutsche Post mit. Mit der Ausübung der Mehrzuteilungsoption durch die Konsortialbanken sind damit knapp 320 Millionen Post-Aktien auf dem Markt. Die Mehrzuteilung beläuft sich auf 41,73 Millionen Aktien. Das Aktienangebot war ohne Mehrzuteilung um rund das Achtfache überzeichnet gewesen. Mit der vollen Ausschöpfung bringt der Bund als Eigentümer rund 29 Prozent seiner Anteile in einer ersten Tranche auf den Markt. Langfristig soll der Post-Konzern ganz an die Börse gebracht werden.

Gerüchte beflügeln EM.TV

Neue Spekulationen über die Zukunft von EM.TV haben den Aktienkurs des angeschlagenen Medienkonzerns am Montag beflügelt. Die Banken hätten am Wochenende bei einem Treffen in München EM.TV-Chef Thomas Haffa den Rücken gestärkt, berichtete die "Süddeutsche Zeitung" in ihrer Montagsausgabe. Die Unterstützung der Gläubigerbanken sei unabhängig vom geplanten Einstieg der KirchGruppe bei EM.TV. Zudem machten Gerüchte die Runde, Formel 1-Boss Bernie Ecclestone sei an einer Beteiligung an EM.TV interessiert. EM.TV ist derzeit in einer schweren Krise. Der Konzern musste seine Gewinnprognose für 2000 drastisch nach unten korrigieren.

BASF zieht Aktien zurück

Die BASF AG hat insgesamt 15 856 500 Aktien eingezogen. Dies entspreche gut 2,5 Prozent aller BASF-Aktien, teilte das Unternehmen mit. Die Aktien hatte die Gesellschaft im Rahmen ihres laufenden Aktienrückkaufprogrammes im Jahr 2000 über die Börse erworben und dafür insgesamt 700 Millionen Euro bezahlt. Auch 2001 plant BASF, Aktien im Wert von bis zu 1,3 Milliarden Euro zurückzukaufen.

MAN-Aktienrückkauf

Der MAN-Konzern wird am 8. Januar den Rückkauf eigener Vorzugsaktien starten. Zunächst sollen über die Börse bis zu fünf Prozent des Grundkapitals erworben werden, teilte die MAN AG in München am Montag mit. Dabei handele es sich um bis zu 7,7 Millionen Aktien. Mit dem Rückkaufprogramm will der Konzern den Anteil der an den Kapitalmärkten deutlich beliebteren Stammaktien erhöhen.

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