Wirtschaft : Geldticker: Siemens im Plan

Siemens im Plan

Siemens sieht sich beim für den 12. März 2001 vorgesehenen US-Börsengang voll im Zeitplan. Der Genehmigungsprozess bei der Börsenaufsicht SEC laufe weitgehend reibungslos, sagte Finanzvorstand Heinz-Joachim Neubürger der "Börsen-Zeitung". Anfang Januar werde Siemens das Dokument 20-F einreichen, das einem Börsenprospekt ähnelt. Siemens will an der Wall Street ADR-Zertifikate listen lassen. dpa

DTMS verschiebt Börsengang

Der Mainzer Telekommunikationsanbieter DTMS hat seinen für Dezember geplanten Börsengang verschoben. Auf Grund des "desolaten Marktumfeldes für Wachstumswerte" am Neuen Markt der Börse habe das Management keine Chancen für eine erfolgreiche Platzierung der Aktien gesehen. dpa

Swing kauft Aktien zurück

Die Swing Entertinment Media AG hat den Rückkauf von bis zu 380 000 Aktien beschlossen. Wie der Compuerspiele-Hersteller mitteilte, darf der Erwerbspreis je Aktie den durchschnittlichen Schlußkurs der Aktien im Xetra-Handel an jeweils drei vorhergehenden Börsentagen weder mehr als zehn Prozent über- noch unterschreiten. Die Ermächtigung gilt bis zum 08. Mai 2002. dpa

Mediclin kosten bis 13 Euro

Die Aktien des Klinikbetreibers Mediclin kommen zum Preis von elf bis 13 Euro an die Börse. Die Zeichnungfrist läuft bis zum 4. Dezember. Die Erstnotierung im Amtlichen Handel der Frankfurter Börse soll am 6. Dezember erfolgen. Mediclin betreibt 30 Krankenhäuser in 25 Städten. In den ersten neun Monaten 2000 steigerte Mediclin den Umsatz im Vergleich zur entsprechenden Vorjahreszeit um knapp zehn Prozent auf 224,9 Millionen Euro. dpa

Kein Anspruch auf Gewinn

Wer durch ein Versehen eines Broker- Unternehmens zu viele Aktien zugeteilt bekommt, hat keinen Anspruch auf Spekulationsgewinne aus diesen überzähligen Aktien. Das hat das Landgericht Nürnberg-Fürth festgestellt. Einem Aktienbesitzer waren im Losverfahren versehentlich 250 Aktien gutgeschrieben worden, nur 50 hätten ihm aber zugestanden. Der sofortige Weiterverkauf der 250 Papiere nach einem Kursanstieg bescherten dem Kunden einen Mehrerlös. Als der Broker das Versehen bemerkte, stornierte es sowohl die Buchung der 200 überzähligen Aktien als auch die Gutschrift des Mehrerlöses aus diesen Papieren (Az.: Z 11 S 5198/00).

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