Wirtschaft : Geldticker: Siemens verlässt kleine Börsen und mehr

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Nach dem Börsengang in New York will sich Siemens von allen europäischen Börsen außer Frankfurt zurückziehen. Finanzvorstand Heinz-Joachim Neubürger sagte "Focus Money", noch in diesem Jahr werde sich der Konzern von den Börsen in Amsterdam, Brüssel und Wien verabschieden. Auch in London, Paris und Zürich stehe der Handel mit Siemens-Aktien bald vor dem Aus. Die Umsätze seien sehr gering. AP

Autoaktien auf Talfahrt

Die Aktien deutscher Automobilhersteller verbuchten am Mittwoch deutliche Kursabschläge. "Die Erstzulassungen im Februar waren rückläufig", sagte ein Frankfurter Händler. "Das belastet die Werte heute." Bis zum Mittag verloren die Titel von Daimler-Chrysler 3,2 Prozent auf 51,07 Euro, VW verbilligten sich um 3,2 Prozent auf 57,50 Euro und BMW fielen um 2,5 Prozent auf 36,95 Euro. Der Verband der europäischen Autohersteller hatte mitgeteilt, dass die Pkw-Zulassungen in Westeuropa im Februar um 8,7 Prozent gesunken waren. AP

Postbank Teil der Cashgroup

Kunden der Postbank können ab dem 1. April an bundesweit 7600 Automaten des eigenen und fremder Geldinstitute kostenlos Bargeld ziehen. Dafür ist die Postbank der Cash-Group beigetreten. Dieser Gruppe gehören bereits Commerzbank, Deutsche Bank, Dresdner Bank und Hypo-Vereinsbank mit insgesamt 5400 Geldautomaten im Bundesgebiet an. Hinzu kommen jetzt die 2200 Automaten der Postbank. Künftig können auch Kunden der bereits beteiligten Banken zu Postbank-Automaten gehen. AFP

Hannover Rück zahlt mehr

Steuereffekte haben den Gewinn der Hannover Rück im vergangenen Jahr deutlich gesteigert. Bei der Tochter des HDI-Versicherungskonzerns stieg das Ergebnis nach Steuern um 78 Prozent auf etwa 360 Millionen Euro. Das Unternehmen plane daher eine höhere Dividendenausschüttung. 1999 hatte Hannover Rück 2,91 Euro je Aktie gezahlt. Für 2001 erwartet das Unternehmen eine Steigerung des Vorsteuerergebnisses, das 2000 leicht rückläufig gewesen sei. dpa

Keine Zinssenkung erwartet

Die Europäische Zentralbank (EZB) wird nach Einschätzung der DG Bank vorerst ihre Leitzinsen nicht senken. "Ich glaube nicht, dass die EZB schon im März etwas macht", sagte ihr Chefvolkswirt Michael Heise. Die wirtschaftlichen Daten ließen noch keine Zinssenkung zu. Vor allem die Inflation sei zu hoch. Außerdem drohe durch den nach wie vor schwachen Euro weiterer Druck auf die Verbraucherpreise. dpa

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