Wirtschaft : Geldticker: Stärkere Effektengesellschaft und mehr

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Die Berliner Effektengesellschaft AG hat im vergangenen Jahr den Konzerngewinn deutlich gesteigert. Zur inneren Stärkung und Finanzierung von Investitionsvorhaben wird allerdings in diesem Jahr keine volle Dividende mehr gezahlt. Die Ausschüttung soll von 1,38 Euro auf 0,60 Euro reduziert werden. An der Berliner Effektengesellschaft hält der Internet-Aktienhändler Consors die Mehrheit. dpa

Austrian bietet für Lauda

Die österreichische Fluggesellschaft Austrian Airlines (AUA) hat am Dienstag den Kleinaktionären der an der Wiener Börse notierten Lauda Air 7,6 Euro pro Stammaktie und 5,30 Euro pro Partizipationsschein geboten. Das Angebot für die Stammaktien liegt unter dem Börsen-Schlusskurs vom Montag von 7,70 Euro. Die Partizipationsscheine notierten zuletzt bei 5,19 Euro. Die AUA hält schon 52 Prozent der Anteile. dpa

Metro holt Kapital

Deutschlands führender Handelskonzern Metro erweitert seinen Zugang zu den internationalen Kapitalmärkten. Für den eigenen Finanzbedarf wurde ein Daueranleihe-Programm mit einer Gesamthöhe von bis zu drei Milliarden Euro aufgelegt. Das so genannte Debt Issuance Programme werde an den Börsen Frankfurt und London notiert und stehe gemäß dem Finanzierungsbedarf der Metro AG privaten und institutionellen Anlegern offen. dpa

Techem nutzt Greenshoe aus

Die Techem AG hat ihre Mehrzuteilungs-Option (Greenshoe) über rund 1 Millionen Aktien durch ihren Konsortialführer Schroder Salomon Smith Barney (SSSB) am Montag vollständig ausgeübt. Die gesamte Platzierung inklusive Greenshoe umfasse somit rund 8,1 Millionen Aktien und belaufe sich auf insgesamt 236 Millionen Euro, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. dpa

Tagesgeld bei 5,40 Prozent

Die Sätze für Tagesgeld sind am Dienstag nach der Zuteilung des Zinstenders der Europäischen Zentralbank (EZB) auf rund 5,40 Prozent von zuvor 5,20 bis 5,30 Prozent angezogen. Die EZB hatte bei ihrem Zinstender am Dienstag der Kreditwirtschaft in der Euro-Zone netto Liquidität im Volumen von 55 Milliarden Euro zugeführt. Dies war nach Händlerangaben jedoch nicht ausreichend, um die knappe Liquiditätslage am Markt auszugleichen. rtr

Verteuerung der Rohölpreise

Der Rohölpreis ist im vergangenen Jahr auf den höchsten Stand seit 1985 gestiegen: Von Januar bis November 2000 verteuerte sich importiertes Rohöl um 86 Prozent. Wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte, wurden nach vorläufigen Berechnungen 96 Millionen Tonnen Rohöl im Wert von 42 Milliarden Mark und einem Durchschnittspreis von 442 Mark pro Tonne nach Deutschland in diesem Zeitraum eingeführt. AP

Deutsche Bank will US-Listing

Die Deutsche Bank will noch im Frühjahr 2001 als erste deutsche Großbank den Antrag auf Notierung ihrer Aktie an der New Yorker Börse stellen. Vorstandsmitglied Clemens Börsigs sagte der Börsenzeitung, das Institut verspreche sich vom Börsengang in den USA "zweifellos einen Reputationsgewinn". Die Aktie könne nach der Notierung in New York auch als Währung für Akquisitionen eingesetzt werden. AP

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