Wirtschaft : Geldticker: "Strong Buy" für SAP und weitere Meldungen

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Chancen in Schwellenländern

Für die so genannten Schwellenländer wird 2001 nach Einschätzung von Börsenexperte Gottfried Heller ein gutes Jahr. Die aufstrebenden Staaten in Asien, Osteuropa und Lateinamerika könnten stark von den niedrigeren Zinsen profitieren, sagte der Chef der Münchner Fiduka Depotverwaltung GmbH. Auch der nach seiner Einschätzung eher weiter fallende Ölpreis und der schwächere Dollar könnten der Wirtschaft in den Schwellenländern auf die Sprünge helfen. Daher könnten die Börsen in den Emerging Markets die Hauptaktienmärkte in diesem Jahr übertrumpfen.

British Telecom droht

Die British Telecom (BT) hat im Fall einer Verzögerung beim Börsengang ihrer Mobilfunk-Tochter BT Wireless mit Konsequenzen gedroht. Die "Financial Times" zitierte Finanz-Chef Andy Longden mit den Worten, BT müsse dann an eine Dividendenkürzung oder an eine Verringerung ihrer Investmenttätigkeit denken. BT will mit dem Börsengang der BT Wireless ihren Schuldenberg von 30 Milliarden Pfund abbauen. Nach Informationen der "Financial Times" hat British Telecom den Rating-Agenturen zugesagt, bis Ende des Jahres 2001 zehn Milliarden Pfund zusätzlich zu verdienen.

Frist für Hönle beendet

Die erste Neuemission am Neuen Markt in diesem Jahr stößt bei den Anlegern auf großes Interesse. Wegen der großen Nachfrage nach Aktien der Dr. Hönle AG, Planegg bei München, sei die Zeichnungsfrist vorzeitig beendet worden, teilten die Bayerische Landesbank und M. M. Warburg als Konsortialbanken mit. Ursprünglich sollte die Bookbuilding-Phase bis zum 22. Januar laufen. Dr. Hönle ist auf UV-Technologien spezialisiert. Der Börsenstart ist für den 24. Januar vorgesehen. Die Aktien sollen zwischen neun und zwölf Euro kosten.

Empfehlung für SAP

Die Investmentbank UBS Warburg hat die SAP-Aktie weiterhin mit einer "Strong Buy"-Bewertung versehen. Das vorläufige Ergebnis für das vierte Quartal 2000 von Anfang Januar stimme grundsätzlich optimistisch, hieß es in der am Freitag vorgelegten Kurzstudie. Analyst Marc Rode geht daher davon aus, dass die Nachfrage im Software-Sektor generell nicht so stark nachlässt, wie von vielen befürchtet, und im Falle SAP insbesondere nicht. Das Kursziel werde bei 220 Euro je Aktie belassen.

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