Wirtschaft : Geldticker: Ultimatum für EM.TV und mehr

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Rund 400 EM.TV-Aktionäre fordern Schadenersatz in Höhe von 20 Millionen Mark von dem angeschlagenen Konzern und seinen Vorständen. Die Informationspolitik habe "gegen zahlreiche anlegerschützende Vorschriften" verstoßen, erklärte die Münchner Rechtsanwaltskanzlei Rotter. Zudem habe die ursprüngliche Gewinnprognose für das Jahr 2000 jeglicher Grundlage entbehrt. Der Konzern sowie Vorstandschef Thomas Haffa und dessen Bruder Florian wurden aufgefordert, bis zum 31. März Schadenersatz zu zahlen. Sollte eine außergerichtliche Einigung scheitern, würden die Anleger Klage einreichen. dpa

Warnung bei Nokia

Die Investmentbank Lehman Brothers hat ihre Gewinnprognosen für den weltgrößten Handyhersteller Nokia und das Kursziel für dessen Aktie gesenkt. Grund seien Angaben von Samsung und Texas Instruments, wonach Nokia die Preise drastisch gesenkt habe. Für 2001 werde nun noch von einem Gewinn je Nokia-Aktie von 0,84 Euro nach bislang 0,88 Euro ausgegangen, teilte Lehman am Mittwoch mit. Das Kursziel nahm die Investmentbank von bislang 30 bis 35 Euro auf 28 Euro zurück und die Einstufung auf "Market Perform" von zuvor "Kaufen". Der Kurs der Nokia-Aktie gab daraufhin nach. rtr

Vereins- und Westbank zahlt mehr

Die Vereins- und Westbank AG (Hamburg) will für das Jahr 2000 eine Dividende von 0,81 Euro je Aktie zahlen, nach 0,75 Euro im Vorjahr. Das teilte die Bank nach einer Sitzung des Aufsichtsrats am Mittwoch in Hamburg mit. Das Betriebsergebnis nach Risikovorsorge sei um 33,4 Prozent auf 131 Millionen Euro gestiegen. Wegen der höheren Steuerlast stieg jedoch der Gewinn nach Steuern nur um 2,6 Prozent auf 65,6 Millionen Euro. dpa

Mehr Kontrollen auf Mallorca

Ausländische Immobilienkäufer auf Mallorca haben den spanischen Fiskus in den vergangenen Jahren um mindestens 2,3 Milliarden Pesetas, rund 27 Millionen Mark, geprellt. Nach Angaben der Finanzbehörden haben sich zwischen 1996 und 1999 rund 70 Prozent aller auswärtigen Immobilienkäufer auf den Balearen des Steuerbetrugs schuldig gemacht. Oftmals sei weder die Grunderwerbs- noch die Vermögenssteuer bezahlt worden, hieß es. Teils sei dies auch aus Unkenntnis geschehen. Die Kontrollen und Informationskampagnen sollen nun verstärkt werden. dpa

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