Wirtschaft : Geldticker: Werber meiden Neuen Markt und weitere Meldungen

weitere Meldungen

Die Scholz & Friends AG hält an ihren Börsenplänen fest und will ihre Aktien im 4. Quartal 2001 am geregelten Markt notieren lassen. Die aus der Fusion des Berliner Medienunternehmens United Visions Entertainment und dem Werbeagentur-Network Scholz & Friends fusionierte Gruppe werde nicht an den Neuen Markt gehen, wo United Visions noch notiert ist. "Der Image- und Vertrauensverlust des Segments haben uns zu der Entscheidung bewogen", sagte Christian Tiedemann, Finanzvorstand der Scholz & Friends AG. Stattdessen werde der Geregelte Markt vorgezogen. Ursprünglich war der Börsengang für Ende Oktober vorgesehen. Tsp

Gerüchte treiben Kinowelt

Berichte über eine Rückgabe eines Filmpakets an das Hollywood-Studio Warner Brothers haben am Montag die Akte der Kinowelt AG beflügelt. Der Kurs kletterte zuletzt um acht Prozent. Derzeit verhandele das Unternehmen über die weitgehende Stornierung des Geschäfts mit Warner, berichtete die "Süddeutsche Zeitung". Warner Brothers solle die meisten Filme, die Kinowelt vor zwei Jahren erworben hatte, zurücknehmen und die weit über 500 Millionen Mark Kaufpreis größtenteils erlassen. Kinowelt nahm keine Stellung. Die Verhandlungen mit den Banken über eine Sanierung des angeschlagenen Unternehmens liefen unverändert weiter, hieß es. Tsp

Kurssicherung drückt Marconi

Dem finanziell angeschlagenen britischen Telekommunikationskonzern Marconi drohen weitere Verluste. Wie die "Financial Times" berichtet, könnte der Konzern aus einem Kurssicherungsprogramm für Mitarbeiter-Aktienoptionen mehr als 210 Millionen Pfund (672 Millionen Mark) einbüßen. Das Kurssicherungsprogramm beruht nach Angaben der Zeitung auf einer Entscheidung von November 1999. Damals war beschlossen worden, jedem der 38 000 Beschäftigten 1000 Aktien zuzuerkennen, wenn sich der Preis des Papiers von 8 Pfund auf 16 Pfund verdopple. Am Freitag hatte die Marconi-Aktie an der Börse mit 18 Pence abgeschlossen. Am Montag war der Kurs weiter auf Talfahrt. Zuletzt lag das Papier bei 15,88 Pence. dpa

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