Wirtschaft : Geldwäsche: WestLB arbeitet Ermittlungsbehörden zu

In dem bisher größten Fall von mutmaßlicher Geldwäsche in Deutschland hat die Westdeutsche Landesbank (WestLB) nach einem "Spiegel"-Bericht die Konten mehrerer verdächtiger Firmen über ein Jahr lang auf Bitte der Ermittlungsbehörden weitergeführt. Wie das Nachrichtenmagazin vorab meldet, bat die Staatsanwaltschaft Düsseldorf die Bank im Mai 2000, die betreffenden Konten nicht zu kündigen. Die Ermittler könnten sich noch nicht erklären, wie es seit 1997 zu der Geschäftbeziehung mit der verdächtigten internationalen Unternehmensgruppe gekommen sei. Die Unternehmensgruppe sei in den vergangenen Jahren immer wieder mit der russischen Mafia in Verbindung gebracht worden. Zu ihrem Einflussbereich sollen rund 100 Firmen zählen. Die Verbindung zur WestLB soll ein ranghoher Mitarbeiter der Bank geknüpft haben.

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