Wirtschaft : Gericht bestätigt Nachschlag für T-Online

Frankfurt am Main - Im Streit um die Wiedereingliederung von T-Online in den Mutterkonzern Deutsche Telekom AG müssen sich die ausgeschlossenen Aktionäre mit der bisherigen Barnachzahlung begnügen. Das Oberlandesgericht Frankfurt hat nach eigenen Angaben vom Mittwoch den von der ersten Instanz errechneten Nachschlag in Höhe von 1,15 Euro pro Aktie bestätigt. Das Landgericht habe die richtige Bewertungsmethode angewendet, der die Börsenkurse der beiden Aktiengesellschaften zum Zeitpunkt der Verschmelzung zugrunde lagen, begründete das OLG seine Entscheidung (Az.: 5 W 57/09). Die Telekom hatte die Online-Tochter im Jahr 2000 an die Börse gebracht und sechs Jahre später die beim Konzern verbliebene Aktien- Mehrheit dazu benutzt, die T-Online AG wieder in den Mutterkonzern zu holen. Zum Ausgleich sollten die verbliebenen Anteilseigner Aktien der Telekom AG zu einem festgelegten Umtauschverhältnis erhalten. Die Gerichte fanden diesen Satz zu niedrig und ermittelten den Barzuschlag. dpa

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