Wirtschaft : Gericht vertagt Entscheidung zu Ritter Sport

München/Waldenbuch - Im Streit um einen Aromastoff in „Ritter-Sport“-Schokolade hat das Landgericht München seine Entscheidung am Freitagabend nach rund neunstündiger Verhandlung vertagt. Einem Vergleich wollte weder die Schokoladenfirma noch die Stiftung Warentest zustimmen. Der Richter des Landgerichts München hatte geraten, ein gemeinsames Gutachten in Auftrag zu geben, um die Herkunft des Aromastoffes Piperonal zu klären. Ritter Sport hatte eine einstweilige Verfügung gegen die Behauptung der Stiftung Warentest erwirkt, das Unternehmen habe den „chemisch hergestellten Aromastoff“ Piperonal verwendet. Die Stiftung Warentest hatte dagegen Einspruch eingelegt. Ritter Sport zufolge handelt es sich um ein natürliches Aroma. Wegen der angeblich falschen Kennzeichnung hatte die Stiftung Warentest der Sorte „Voll Nuss“ im November die Note „mangelhaft“ verpasst. Das Testverfahren selber ist nicht Gegenstand der Verhandlung.

Ritter Sport beruft sich auf eine Garantie des Aromenherstellers Symrise. Darin bestätigt die Firma, dass der Rohstoff ein natürlicher Aromastoff sei. dpaRITTER SPORT]

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