Wirtschaft : Gestiegener Gewinn: Bundesbank überweist Eichel 14 Milliarden

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Bundesfinanzminister Hans Eichel darf in diesem Jahr mit einem Scheck über 13,7 Milliarden Mark von der Bundesbank rechnen. Im vergangenen Jahr hatte Eichel 7,6 Milliarden Mark erhalten. Dies geht aus den Berechnungen hervor, die die WestLB am Mittwoch vorlegte. Hauptgrund für den deutlich gestiegenen Gewinn seien die höheren Zinsen sowohl auf die Ausleihungen an die Geschäftsbanken als auch auf die Devisenreserven der Bundesbank. Nach Angaben der WestLB dürften die Erträge der Bundesbank auf ihre Devisenreserven - in erster Linie Dollar - bedingt durch höhere US-Zinsen als auch den stärkeren Dollar um rund 30 Prozent auf 3,6 Milliarden Euro oder sieben Milliarden Mark gestiegen sein. Auch die Anfang des Jahres 1999 auf die Europäische Zentralbank (EZB) übertragenen Devisenreserven von rund 20,7 Milliarden Mark oder 10,4 Milliarden Euro warfen bedingt durch den höheren Leitzins in Euroland mit 420 Millionen Euro drei Mal so viel ab wie ein Jahr zuvor.

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