Wirtschaft : Getränkemarkt: Berliner Kindl verkauft weniger Bier

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Die Berliner Kindl-Brauerei hat im vergangenen Jahr weniger verkauft, konnte aber ihren Jahresüberschuss stabil halten. Der Getränkeausstoß lag mit 1,3 Millionen Hektolitern 6,8 Prozent unter dem Vorjahr, der Gewinn lag wie schon 1999 bei fünf Millionen Mark. Die Dividende soll unverändert bei zwölf Mark je Stückaktie bleiben, sagte Vorstand Jochen Sievers bei der Vorlage des Geschäftsberichtes in Berlin. Die Berliner Kindl AG habe mit einem kontinuierlich sinkenden Pro-Kopf-Bierverbrauch in Deutschland bei gleichzeitigen Überkapazitäten in der Brauwirtschaft zu kämpfen, sagte Sievers. Entgegen des Trends konnte der Absatz der vergleichsweise hochpreisigen Marke "Berliner Jubiläums Pilsener" um 2,4 Prozent gesteigert werden, während die Standard-Marken "Berliner Kindl Pils" und "Potsdamer Rex Pils" erneut weniger verkauft wurden als im Vorjahr.

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