Wirtschaft : Gewerbezentren verändern ihr Gesicht

BERLIN (olm).Mit der offiziellen Einweihung des Gewerbeparks in Mahlsdorf liegt Berlin voll im Plan, das von den Immobilienberatern Jones Lang Wootton bis Ende 1998 prognostizierte Flächenangebot von 673 000 Quadratmetern innerhalb des Autobahnrings zu realisieren.Nach fünfjähriger Bautätigkeit wurde das Mahlsdorfer Projekt am Donnerstag den vier Investoren und Eigentümern Deutsche Immobilien Fonds AG (DIFA), HansaInvest, Iduna/Nova und der Pensionskasse Nordrheinische Ärzteversorgung übergeben.

Hans-Gunter Brings, Geschäftsführer des Bauträgers Gewerbe im Park GIP, Düsseldorf, nannte als besondere Vorteile der 13 Hektar großen und 250 Mill.DM teuren Anlage die Nähe zur Autobahn, die große Zahl von Parkplätzen (1143), das Immobilienmanagement vor Ort und das grüne Umfeld.Bäume, Pflanzen und Wasserspiele nehmen rund ein Drittel der Grundfläche ein.Darüber hinaus hätten die kurzen Wege zu den osteuropäischen Wachstumsmärkten bei der GIP, die als Tochter von Philipp Holzmann bereits 17 Gewerbeparks in Deutschland, Frankreich und den Niederlanden betreibt, den Ausschlag für Berlin gegeben.Mehr als 30 Prozent der Büro-, Hallen- und Serviceflächen sind schon vergeben.Zu den 40 bisher eingezogenen Mietern gehören Firmen wie die BASF-Tochter ART, ein Fernerkundungszentrum der Deutschen Phonesat Holding AG oder das Hilti Service Center für Werkzeug- und Handwerksbedarf.Als Zeitraum für die endgültige Vermarktung der Flächen, deren Quadratmeterpreise zwischen neun und 17 DM liegen, werden ein bis drei Jahre genannt.Bei voller Auslastung können auf dem GIP-Gelände in Mahlsdorf bis zu 1500 Arbeitsplätze entstehen.

Mehr lesen? Jetzt gratis E-Paper testen!

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben