Wirtschaft : GfK will mit Käufen wachsen

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AUS DEN UNTERNEHMEN

Mit Zukäufen will Deutschlands größter Marktforscher GfK im laufenden Jahr seine Umsatzziele sichern. Das organische Wachstum blieb dagegen im ersten Halbjahr leicht hinter den Erwartungen zurück. Vor allem auf Grund von Akquisitionen und der erstmaligen Konsolidierung von Töchtern stieg der Umsatz in den ersten sechs Monaten um 17,7 Prozent auf 265,1 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit), einschließlich Beteiligungsergebnis, erhöhte sich im Halbjahresvergleich von 8,5 auf 19,1 Millionen Euro. dpa

AWD wächst weiter stark

Der Finanzdienstleister AWD Holding AG, Hannover, hält gegen den Markttrend den vorhergesagten Kurs zweistelligen Wachstums. In den ersten sechs Monaten legte das Unternehmen um zehn Prozent auf 209,3 Millionen Euro zu. Nach Angaben vom Donnerstag kletterte das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) um 36,6 Prozent auf 16,8 Millionen Euro, der Gewinn wurde mit plus 20,3 Prozent auf 17,8 Millionen Euro angegeben. Auch die Neukundenzahl sei stark gestiegen. Für das gesamte Jahr wird ein Umsatz von 475 Millionen Euro bei einem Ebit von 38 Millionen Euro angestrebt. dpa

Daimler-Chrysler spart

Deutschlands größtes Unternehmen, der Autokonzern Daimler-Chrysler, hat im vergangenen Jahr durch die Verbesserungsvorschläge seiner Mitarbeiter 62 Millionen Euro gespart. Das entsprach einem Plus von fast einem Viertel im Vergleich zu 2000. Von den über 69000 eingereichten Vorschlägen wurden 38 Prozent realisiert. Für ihre Ideen erhielten die Beschäftigten Prämien im Wert von insgesamt fast 16 Millionen Euro. dpa

Bertelsmann baut Stellen ab

Die Bertelsmann AG baut in ihrer Gütersloher Zentrale 76 Stellen ab. Betroffen seien die Geschäftsfelder Konzernstrategie und Finanzbeteiligungen, das Office of the Chairman und die Kommunikationsabteilung. Betriebsbedingte Kündigungen seien nicht ausgeschlossen, es werde aber versucht, sie zu vermeiden. In der Zentrale arbeiten rund 700 Mitarbeiter. Der neue Bertelsmann-Chef Gunter Thielen hatte angekündigt, dass zentrale Stabsabteilungen und damit Arbeitsplätze abgebaut würden. dpa

Deutsche ABB mit Verlust

Das Technologieunternehmen ABB Deutschland verzeichnete im ersten Halbjahr 2002 einen deutlichen Umsatz- und Ergebnisrückgang. Die deutschen Gesellschaften des schwedisch-schweizerischen Konzerns verzeichneten bei der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit einen Verlust von 83 Millionen Euro gegenüber einem Plus von 41 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Das gab die ABB AG am Donnerstag bekannt. Der Umsatz sank um drei Prozent auf 1,3 Milliarden Euro. dpa

Proteste bei Kinowelt

Die Mitarbeiter des insolventen Filmrechtehändlers Kinowelt haben zum zweiten Mal in einem offenen Brief an die Gläubigerbanken gegen den Verkauf des Unternehmens an die Gründer Michael und Rainer Kölmel protestiert. „Wir befürchten, dass unsere Arbeitsplätze zugunsten von persönlichen Interessen geopfert werden“, heißt es in dem Schreiben. Die Banken hatten entschieden, die Übernahme-Offerte der Kölmel-Brüder anzunehmen. nad

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