Wirtschaft : Gillette produziert neue Klingen in Berlin

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Berlin - Im Berliner Gillette-Werk laufen seit Freitag die Rasierklingen der neuen Produktionsreihe „Fusion“ vom Band. Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) eröffnete die Produktionshalle für den neuen Fünf-Klingen-Nassrasierer. Das Berliner Werk, das 1050 Mitarbeiter beschäftigt, hatte sich in einem konzerninternen Auswahlverfahren die Produktion des „Fusion“ gesichert. „Wir haben die anderen durch unser Know-how ausgestochen“, sagte Werksleiter Gero Wiese. Berliner Ingenieure waren auch in den USA an der Entwicklung der neuen Produktlinie beteiligt. 250 Mitarbeiter arbeiten in Berlin am neuen Produkt, das die Herstellung des alten Rasierers „Sensor“ ablöst. „Wir konnten zwar keine neuen Arbeitsplätze schaffen, dafür aber alle bestehenden erhalten“, sagte Wiese. Wowereit lobte das Bekenntnis des Konzerns zum Standort Berlin. Das seit 75 Jahren bestehende Werk ist die größte Rasierklingenfabrik Europas und beliefert Märkte in Asien, Europa und Afrika. Ab September wird der neue Rasierer in den Geschäften erhältlich sein. jmi

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