Globalisierung : Firmen investieren verstärkt in ausländische Märkte

Die Globalisierung gewinnt an Tempo: Unternehmen setzen immer mehr auf Geschäfte im Ausland. Davon profitieren auch die Entwicklungsländer.

Ausländische Märkte werden für Unternehmen wieder interessanter.
Ausländische Märkte werden für Unternehmen wieder interessanter.Foto: dpa

Die Globalisierung gewinnt an Tempo: Die Investitionen von Firmen wie Siemens und BP in ausländischen Märkten und Standorten erreichten 2013 eine Summe von rund 1450 Milliarden Dollar – das ist ein Plus von neun Prozent. Einer der Gewinner war dabei der Standort Deutschland. Das geht aus dem Weltinvestitionsbericht hervor, den die Uno-Konferenz für Handel und Entwicklung (UNCTAD) am Dienstag in Genf veröffentlicht hat. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon sprach von einem „ermutigenden Trend“.

Mehr als die Hälfte der Investitionen ausländischer Unternehmen floss in Entwicklungsländer

Ausländische Investitionen gelten als ein Gradmesser der Globalisierung. Mehr als die Hälfte der Investitionen ausländischer Unternehmen kam den Entwicklungsländern zugute: 778 Milliarden Dollar. In die entwickelten Volkswirtschaften flossen 2013 laut UNCTAD 566 Milliarden Dollar. Dabei holte auch Deutschland auf: Nach 13 Milliarden Dollar 2012 flossen 27 Milliarden Dollar in die Bundesrepublik. Attraktivster Standort unter den entwickelten Ländern bleiben aber die USA – Ausländer investierten 2013 fast 190 Milliarden US-Dollar in den Vereinigten Staaten.

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