Glossar : Wer stiften geht, kann Steuern sparen

KAPITAL

Die Kapitalausstattung ist abhängig vom Stiftungszweck; feste Mindestbeträge gibt es nicht. Das Vermögen muss ausreichen, um den Zweck der Stiftung dauerhaft und nachhaltig aus dessen Erträgen verwirklichen zu können.

NACHLASS

Eine Stiftung kann auch genutzt werden, um den eigenen Nachlass zu regeln, etwa wenn keine Erben vorhanden sind. Der angehende Stifter gründet zu Lebzeiten mit einem Teilbetrag seines Vermögens eine gemeinnützige Stiftung, um diese dann in einem Testament als Erbin einzusetzen. Daneben kann man natürlich weitere Personen mit Vermächtnissen bedenken.

PRIVAT UND ÖFFENTLICH-RECHTLICH

Neben Stiftungen des Privatrechts gibt es auch Stiftungen des öffentlichen Rechts. Sie werden vom Staat durch

Gesetz oder Rechtsverordnung errichtet. Das Stiftungsrecht des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) ist nicht auf sie anwendbar, wohl aber die Landesstiftungsgesetze einiger Bundesländer.

STEUER

95 Prozent der deutschen Stiftungen sind als gemeinnützig anerkannt und daher von der Schenkungs- und Erbschaftsteuer freigestellt. Vermögen kann ohne Abzüge übertragen werden, die jährlichen Erträge sind von allen Steuern befreit. Ein Drittel hiervon kann der Stifter darüber hinaus für sich und nahe Angehörige verwenden. Zustiftungen (siehe unten) können bei der Steuer bis zu einer Höhe von einer

Million Euro als Sonderausgaben

geltend gemacht werden.

ZUSTIFTEN

Zustiften ist eine weitere Möglichkeit, sein Geld in eine Stiftung zu investieren: Man gibt es zum Stiftungskapital dazu. Von den Zinsen, die es abwirft, wird dann das Projekt finanziert. Eine andere Möglichkeit: Man kann einfach spenden. Dann muss das Geld zeitnah eingesetzt werden und direkt das

betreffende Projekt unterstützen. Tsp

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