GOLDABKOMMEN : Dritte Stufe beginnt

Viele Jahre lang haben die hohen Goldbestände bei internationalen Notenbanken den Goldpreis in Schach gehalten.

Preiserholungen wurden oft durch Abgaben aus Zentralbankbeständen im Keim erstickt. Im Herbst 1999 einigten sich daher internationale Notenbanken auf ein Goldabkommen. Ziel war es, durch eine Begrenzung der Verkäufe den Markt zu stabilisieren. 2004 unterzeichneten die europäischen Notenbanken gemeinsam mit Schweden und der Schweiz ein zweites Abkommen. Die möglichen Goldverkäufe wurden nicht ausgeschöpft. Am 27. September 2009 tritt nun das dritte Abkommen in Kraft. Es begrenzt die Goldabgaben der Zentralbanken in den kommenden fünf Jahren auf maximal 2000 Tonnen. HB

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