Wirtschaft : Gottesdienste für Geld statt Böller BROT FÜR DIE WELT

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Der Slogan „Brot statt Böller“ hat die Organisation berühmt gemacht. „Brot für die Welt“ ist eine Abteilung des Diakonischen Werkes und wird von der evangelischen Kirche in Deutschland getragen. Es konzentriert seine Sammlungen auf die Adventszeit, wobei am Beginn jeweils ein Fernsehgottesdienst in der ARD steht.

Zwei Drittel der Spenden kommen aus Kirchengemeinden – vor allem die HeiligabendKollekte ist ein wichtiger Posten. Den Rest bringen Einzelspender auf. Das Jahr 2003 war mit 55,5 Millionen Euro „sensationell gut“, heißt es in der Zentrale, wo man auch für die Abrechnung 2004 guter Hoffnung ist. Das Geld wird in langfristige Hilfsprojekte investiert, vor allem in Ernährungssicherung und HIV-Bekämpfung. Schwerpunkt ist Afrika mit knapp 400 Projekten, aber auch Slumbewohnern in Manila wird geholfen. Zudem vertreibt die Organisation fair gehandelten Kaffee lateinamerikanischer Bauern. In Südostasien leistet „Brot für die Welt“ zusammen mit dem Hilfswerk der Indischen Kirchen CASA und der Diakonie Nothilfe für die Opfer. obs

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