Griechenland-Hilfe : Banken geben acht Milliarden

Der Umfang des freiwilligen Engagements deutscher Banken und Versicherer beim Rettungspaket für Griechenland beläuft sich auf rund acht Milliarden Euro. Das teilte ein Sprecher des Bundesfinanzministeriums am Freitag in Berlin mit.

Die deutsche Finanzwirtschaft beteiligt sich mit acht Milliarden Euro an den Hilfen für Griechenland. Der Beitrag der deutschen Kredit- und Versicherungswirtschaft zur Aufrechterhaltung der Finanzierung Griechenlands für die nächsten drei Jahre „beläuft sich auf ein Volumen von Krediten und Anleihen von gut acht Milliarden Euro“, sagte ein Sprecher des Bundesfinanzministeriums am Freitag in Berlin. Die Unternehmen hatten sich am Dienstag verpflichtet, unter anderem Anleihen der staatlichen Förderbank KfW für die Hilfen Deutschlands an Griechenland zu zeichnen.

Daneben wollen die Banken „nach aller Möglichkeit“ bestehende Kreditlinien gegenüber Griechenland und den Banken des südosteuropäischen Landes aufrechterhalten, hieß es am Dienstag in einer nach einem Treffen mit Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) veröffentlichten Erklärung. Zudem wollen die Unternehmen bereits an Athen vergebene Kredite für die Dauer des dreijährigen internationalen Hilfsprogramms für Griechenland weiter halten.

Am vergangenen Wochenende hatten sich der Internationale Währungsfonds (IWF) und die Euro-Länder darauf verständigt, das hoch verschuldete Griechenland in den kommenden drei Jahren Notkredite von bis zu 110 Milliarden Euro zu gewähren Deutschland muss über die Staatsbank KfW bis zu 22,4 Milliarden Euro tragen. (dpa/AFP)

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