GRIECHENLAND : „Troika“ vor Einigung mit Athen

Die Rettung Griechenlands vor der Staatspleite ist nach monatelangem Zwist einen wichtigen Schritt voran gekommen. Nach Angaben der EU-Kommission hat sich die „Troika“ der internationalen Geldgeber über die meisten Spar- und Reformvorhaben mit den griechischen Behörden geeinigt. Auch nach dem Abschluss der Verhandlungen seien aber weitere Diskussionen nötig, berichtete die Kommission am Mittwochabend. Die Bundesregierung erwägt nach Berichten des ARD-Hauptstadtstudios und von „Spiegel Online“ die Einrichtung eines Sperrkontos für die weiteren Hilfszahlungen an Griechenland. Auf dieses Konto könnte die nächste Hilfstranche von 31,5 Milliarden Euro eingezahlt werden. Derweil ergab eine Studie des Prognos-Instituts im Auftrag der Bertelsmann Stiftung, dass durch einen Ausstieg Griechenlands aus dem Euro im schlimmsten Fall die weltweit 42 untersuchten Länder bis 2020 etwa 17,2 Billionen Euro an Wirtschaftskraft verlieren könnten. dpa/dapd/AFP

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