Wirtschaft : Grohe erholt sich langsam

Düsseldorf - Der Armaturenhersteller Grohe kommt nach einem tiefgreifenden Umbau immer besser in Schwung. Im ersten Quartal 2007 seien der Umsatz um 13 Prozent und das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sogar um 30 Prozent gestiegen, teilte Grohe bei der Bilanzvorlage in Düsseldorf mit. 2006 hatte das Unternehmen seine Erlöse auf knapp 940 Millionen und das Ebitda auf 171 Millionen Euro erhöht. „Uns geht es hervorragend“, sagte Vorstandschef David Haines.

Zugleich kündigte Haines an, er wolle im kommenden Jahr auch wieder über Zukäufe nachdenken. Angesichts der hohen Rohstoffpreise besonders für Messing würden wöchentlich Firmen zum Verkauf angeboten. Grohe werde bei dieser Bereinigung des Marktes „Täter und nicht Opfer“ sein. Haines räumte ein, dass Grohe trotz der kräftigen Zuwächse unter dem Strich weiterhin rote Zahlen schreibe. Nähere Angaben machte er nicht. Das frühere Familienunternehmen Grohe aus Hemer im Sauerland war 2000 von der Börse genommen und von einer Investorengruppe gekauft worden. Seit 2004 ist der Finanzinvestor TPG Partners Eigentümer. dpa

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