Wirtschaft : Gründer der Computerfirma geht

Die Computerfirma Lobster Technology will nach einem weiteren Ertragseinbruch durch Umbesetzungen im Vorstand, durch Personalabbau und eine strategische Neuausrichtung des Unternehmens in die Gewinnzone gelangen. Der bisherige Vorstandschef und Unternehmensgründer Alexander von Troschke sowie der bisherige Finanzvorstand Matthias Woppmann legen ihre Ämter zum 29. Februar nieder, teilte Lobster mit. Als alleiniger Vorstand führt ab März Thomas Strobl, der zu Jahresanfang als Finanzvorstand geholt worden war, die Geschäfte.

Ursprünglich wollte die Geschäftsführung schon 1999/2000 (30. Juni) wieder die Gewinnzone erreichen. Für das erste Halbjahr hatte Lobster aber enttäuschende Ergebnisse angekündigt. Wegen dieser Zahlen werde in 1999/2000 ein Umsatz von etwa 40 bis 45 Millionen Mark bei einem operativen Verlust von etwa sieben Millionen Mark erwartet. Wegen Restrukturierungsaufwendungen dürfte der Nettoverlust bei zehn Millionen Mark liegen.

Künftig werde sich Lobster nur auf den Markt für die Speicherung großer Datenmengen konzentrieren. Damit verbunden sei auch mittelfristig die mehrheitliche Trennung von der Softwaretochter mention GmbH. Für die bisher als "Geldmaschine" eingestufte LXCO Technologies AG würden ebenfalls Beteiligungsgespräche geführt.

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