Grüße und Gemeinheiten für VBKI-Chef : Michael Müller gratuliert Markus Voigt zum 50.

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VBKI-Präsident Markus Voigt (links) lässt sich von Berlins Regierendem Michael Müller zum 50. Geburtstag gratulieren.
VBKI-Präsident Markus Voigt (links) lässt sich von Berlins Regierendem Michael Müller zum 50. Geburtstag gratulieren.Foto: VBKI

Im Raum seien ja so einige Persönlichkeiten, die den Club der 50-Jährigen vor gar nicht so langer Zeit erreicht haben, bemerkte Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) am Mittwochmorgen. In seiner kleinen Laudatio zu Ehren von Markus Voigt, den Präsidenten des Vereins Berliner Kaufleute und Industrieller (VBKI), fügt der 51-Jährige vor 150 Gästen hinzu: „Man sagt immer, es tut nicht weh. Ich bin mir da nicht so sicher“.

Frühstück zum 50: Runde 150 gelandene Gäste kamen in den Goldberg-Saal im Ludwig Erhard Haus in Charlottenburg.
Frühstück zum 50: Runde 150 gelandene Gäste kamen in den Goldberg-Saal im Ludwig Erhard Haus in Charlottenburg.Foto: VBKI

Das war noch mit das Freundlichste, was Voigt an diesem Morgen zu hören bekam – abgesehen davon, dass sich Müller für dessen Energie und Leidenschaft, mit der Voigt für den Wirtschaftsstandort Berlin kämpfen würde, bedankte. Dann gehörte die Bühne VBKI-Geschäftsführer Udo Marin (60). Der revanchiere sich für den vielen Spott, den er anlässlich seiner Geburtstagsfeier im vergangenen Oktober hatte ertragen müssen. Marin spannte zwei Freunde von Voigt für eine „Revue von Gemeinheiten“ ein. Die berichteten aus Voigts wilderen Jahren, seine Passion für Glückspiel (damals) und für guten Whisky und Wein (bis heute). Voigt könne nicht verlieren, erfuhren die Gäste. Oder, spekulierten sie, er sei nicht zu schlagen. Man wisse es nicht. Die Freunde sprachen ihren Dank an Voigt Ehefrau Mirjam aus, die ihn ein wenig "geerdet" habe.

Voigt selbst ertrug den Spott mit Fassung, bedankte sich und kündigte an, dass sich der VBKI mit seinen 15 Arbeitsgruppen künftig noch stärker einmischen wolle. „Unser Anspruch ist es, nicht nur kritischer Begleiter zu sein, sondern die Politik aktiv zu unterstützen“. Voigt zitierte noch den Kirchenreformator Martin Luther: "Wer mit 20 nicht schön, mit 30 nicht stark, mit 40 nicht klug und mit 50 nicht reich ist, der kann nicht mehr darauf hoffen."

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