Wirtschaft : Günstig getauscht

Der beste Mix für Ihre Reisekasse

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Auf die Mischung kommt es an: Wer verreist, sollte nicht nur auf ein Zahlungsmittel setzen. Das gilt vor allem für Individualtouristen. Denn manchmal funktioniert die Kreditkarte nicht oder man findet keinen Geldautomaten. In die Reisekasse gehören daher vor allem drei Dinge: etwas Bargeld in der Landeswährung, die MaestroKarte, die viele noch als ec-Karte kennen, und eine Kreditkarte. Besonders sicherheitsbewusste Reisende können zudem noch Reiseschecks einstecken.

Mit der Maestro-Karte können Urlauber weltweit an über 800 000 Automaten Geld ziehen. Die Kosten liegen zwischen drei und sechs Euro (siehe Tabelle oben). Billiger kommen Postbank-Kunden über die Runden. Mit der Postbank Sparcard kann man weltweit vier Mal im Jahr am Automaten Geld abheben – kostenlos. Danach fallen pro Abhebung Gebühren in Höhe von 5,50 Euro an.

Teure Kreditkarten

Verbreitetes Zahlungsmittel sind auch Kreditkarten. Doch das Geldabheben per Karte ist ein teures Vergnügen. Bei vielen Karten gilt eine Mindestgebühr von fünf Euro. Allerdings gibt es Ausnahmen. Innerhalb Europas fällt etwa bei der Visa-Karte der Diba keine Bargeldprovision an. Das trifft auch auf das BHW-Kartendoppel zu, allerdings muss das Kartenkonto ein Guthaben aufweisen. Wer mit Karte unterwegs ist, sollte folgende Nummern notieren: Geht die Maestro-Karte verloren, sollten Sie 01805/021021 anrufen, für Diners Club gilt 05921/861234, die Sperrannahme von Eurocard/Mastercard erreichen Sie unter 069/79331910.

Wer besonders sicher reisen will, kann auch Reiseschecks einstecken – am besten in der Landeswährung. Können Sie nachweisen, dass Sie die Schecks sorgfältig verwahrt haben, bekommen Sie bei Verlust kostenlos Ersatz. Das unsicherste Zahlungsmittel ist Bargeld. Wenn Sie dennoch viel Bares mitnehmen wollen, sollten Sie vor Ort tauschen, sagen Verbraucherschützer. Achten Sie jedoch auf die unterschiedlichen Gebühren von Wechselstuben, Banken und Hotels. hej

Weitere Hinweise finden Sie im aktuellen Heft von Finanztest (5/2003)

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