Wirtschaft : Gute Aussichten für Ingenieure

Sie sind Mangelware: Elektro-Ingenieure. Dies zeigt eine Studie des Branchenverbandes VDE. Demnach beläuft sich der geschätzte Bedarf an Elektro-Ingenieuren in diesem Jahr auf etwa 12 000 – es sei aber nur mit rund 8300 Hochschulabsolventen zu rechnen.

Und die Fachkräftelücke wird in Zukunft noch deutlich vergrößern: So erwartet der Verband, dass die Zahl der Absolventen bis 2020 um 11 Prozent sinken wird. Es werden voraussichtlich aber 22 Prozent mehr Ingenieure aus dem Berufsleben ausscheiden als derzeit. Ein Grund für den fehlenden Nachwuchs seien die hohe Abbrecherquoten in dem Fachbereich. Der VDE schätzt, das jeder Zweite dem Studiengang den Rücken kehrt. An Fachhochschulen gelte das für knapp 40 Prozent. Ein weiteres Problem sei der geringe Frauenanteil von nur 8 Prozent bei Studenten in der Elektrotechnik.

Wer den Abschluss schafft, findet meist schnell einen Job. Knapp die Hälfte benötige nur ein bis zwei Vorstellungsgespräche und rund drei Viertel weniger als zehn Bewerbungen, um eingestellt zu werden. Das mittlere Einstiegsgehalt liege bei 42 000 Euro. Die meisten offenen Stellen gibt es aktuell in Baden Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Bayern. dpa

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