Wirtschaft : Gute Überlebenschancen für Stella

Adam Opel AG, Rüsselsheim. Das Bochumer Werk soll bei einer schrumpfenden Belegschaftszahl seine Produktion auch im nächsten Jahr kräftig steigern. Die Jahresproduktion soll um 12 000 Wagen auf 315 000 Fahrzeuge erhöht werden, die Belegschaftsstärke von derzeit 14 100 Mitarbeitern durch natürliche Fluktuation von etwa "200 bis 300 Mitarbeitern" und das Auslaufen von rund 300 befristeten Arbeitsverträgen reduziert werden.

BASF AG, Ludwigshafen. Der Chemiekonzern hat im brandenburgischen Schwarzheide mit dem Bau einer 220 Millionen Mark teuren Produktionsanlage für Pflanzenschutzmittel begonnen. Damit sollen 200 neue Arbeitsplätze entstehen, das neue Werk soll in der zweiten Jahreshälfte 2001 in Betrieb gehen.

Berliner Gaswerke AG , Berlin. Die Gasag hat angesichts der Liberalisierung der Energiemärkte die Handelsgesellschaft "Gasag direkt GmbH" gegründet. Die neue Gesellschaft soll außerhalb des traditionellen Versorgungsgebietes mit Gaslieferungen aktiv werden, soweit es wirtschaftlich sinnvoll ist und die Verbändevereinbarung zur Gasdurchleitung die entsprechenden Rahmenbedingungen geschaffen hat.

Mannesmann AG, Düsseldorf. Der Konzern hat die ersten Vorstandsmitglieder der zukünftigen Engineering & Automotive AG benannt. Georg Acker (Engineering), Joachim Rauhut (Finance), Sigmar Sattler (Personal) und Peter Prinz Wittgenstein (Global Markets) wurden bestellt. Der Vorstandsvorsitzende soll im ersten Quartal des kommenden Jahres gekürt werden.

Stella AG, Hamburg. Der Musicalkonzern hat nach Ansicht des Insolvenzverwalters Jan Wilhelm gute Überlebenschancen. Die größten Probleme sieht Wilhelm in den überhöhten Mieten für die Spielstätten. Aber auch in anderen Bereichen habe das Unternehmen in der Vergangenheit "wenig Kostenbewusstsein gezeigt".

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