Wirtschaft : Guter Abgang

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Die Geburtstagslage kann Helmut Panke mit dem Ausstand verbinden. Am 31. August, seinem letzen Arbeitstag, wird der BMW-Chef 60, zum 1. September übernimmt der bisherige Produktionsvorstand Norbert Reithofer den Vorstandsvorsitz. Er habe „einen guten Job gemacht“, sagt der BMW-Aufsichtsrat und bayerische IG-Metall-Chef Werner Neugebauer über Panke. Zu Recht. In den viereinhalb Jahren als BMW-Chef hat Panke den Konzern nach vorn gebracht, indem er die Produktpalette erweiterte , den Fertigungsverbund optimierte , dazu eine ganz neue Fabrik in Leipzig in Betrieb nahm sowie die Internationalisierung vor allem in Asien vorantrieb. Panke hinterlässt eine Firma mit weltweit begehrten Produkten, zufriedenen Mitarbeitern und Aktionären und glänzenden Zahlen.

Anfang der 90er Jahre fuhr der damalige BMW-Chef Bernd Pischetsrieder mit Panke durch South Carolina auf der Suche nach einem US-Fabrikstandort. Die Sauberkeit und Ordnung in den Vorgärten beeindruckten die Manager, wie Panke später einmal erzählte. In Spartanburg entstand eine neue Fabrik und damit die Grundlage für den Erfolg in Nordamerika. Rund zehn Jahre später, im Sommer 2005, eröffnete Panke in Leipzig ein neues Werk, die Mini-Fabrik im englischen Oxford wurde derweil erweitert, weil der Kleinwagen erfolgreicher ist als erwartet. Das gilt auch für Panke. In seiner Amtszeit hängte BMW Mercedes ab. alf

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