Wirtschaft : Hälfte der Ostdeutschen hat Angst vor Jobverlust

Fast die Hälfte der ostdeutschen Berufstätigen hat nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid Angst davor, den Arbeitsplatz zu verlieren. Während im Westen nur 13 Prozent Jobsorgen hätten, seien es in den neuen Ländern 45 Prozent, schrieb Emnid-Chef Klaus-Peter Schöppner in der "Thüringischen Landeszeitung". In ganz Deutschland haben ein Fünftel oder sechs Millionen Berufstätige Angst vor Jobverlust. Nur noch die Hälfte glaubt, relativ schnell wieder einen Job zu finden. Vor einem Jahr waren es noch 56 Prozent der Befragten. Die Deutschen gehen nach Angaben von Emnid pessimistischer in das neue Jahr. Wegen der Angst vor Rezession und Terror sei die Stimmung deutlich schlechter als in den vergangenen drei Jahren. Nur 35 Prozent erwarteten ein besseres, 22 Prozent aber ein schlechteres Jahr. Deutschland liege damit im unteren Mittelfeld, während das Kosovo Spitzenreiter ist und Japan Schlusslicht. Nur noch jeder zehnte Deutsche erwartet für 2002 eine gute wirtschaftliche Lage. Für die Umfragen wurden 500 bis 1000 Menschen befragt.

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben