Wirtschaft : Hände weg von diesen Angeboten

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Hohe Renditen mit geringem Risiko und Steuervorteile versprechen unseriöse Anlageberater ihren Kunden. Oft zu Unrecht

Time-Sharing: Den Kunden wird der Kauf eines Wohnrechts angeboten. Für Investitionen zwischen 10 000 und 70 000 Mark kann man eine Ferien-Immobilie für ein oder zwei Wochen nutzen. Einschätzung der Warentester: "als Geldanlage nicht geeignet". Viele Immobilien seien in einem schlechten Zustand oder lägen an unattraktiven Orten, der Kaufpreis sei überhöht, die Verwaltungskosten zu teuer, und der Anleger bleibe auf seinen Anteilen sitzen.

Stille Unternehmensbeteiligungen: Anleger beteiligen sich an einem Unternehmen und werden mit attraktiven Renditen und hohen Steuervorteilen gelockt. Es droht jedoch der Totalverlust der Einlage, vorzeitige Kündigungen werden mit hohen Abgangsentschädigungen bestraft, und die Steuersituation ist unsicher. Empfehlung der Stiftung Warentest: "als Kapitalanlage nicht geeignet".

Börsentermingeschäfte: Versprochen werden steuerfreie Supergewinne in kurzer Zeit, die Tipps stammen angeblich von Börsenprofis. Den Anlegern droht der Verlust ihres kompletten Einsatzes, die Geschäfte sind hochspekulativ und die Kosten extrem hoch. Kommentar der Verbraucherschützer: "Hände weg".

Penny Stocks: Kauf von Billigaktien, die weniger als fünf Dollar pro Stück kosten. Auch hier erwarten den Anleger hohe Kursrisiken, und es besteht die Gefahr von Kursmanipulationen. Die Stiftung Warentest meint auch hier: "Hände weg".

Diamanten: Angeblich krisensichere Anlage mit tollen Wertzuwächsen, oft erhält der Anleger eine Rücknahmegarantie für den Stein. Doch in der Praxis wird die Rücknahme entweder verweigert oder an den Kauf weiterer, teurerer Anlagediamanten gekoppelt. Die Diamanten selbst sind meist überteuert und schwer verkäuflich, da es in Deutschland keinen privaten Markt für diese Edelsteine gibt.

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