Wirtschaft : Handwerk bildet weniger aus

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Heilbronn/Bonn (dpa). Im deutschen Handwerk sind bis Ende September deutlich weniger Lehrverträge abgeschlossen worden als im Jahr zuvor. Der Rückgang lag bei 7,9 Prozent, sagte WolfHermann Böcker, Geschäftsführer des Deutschen Handwerkskammertages (DHKT), am Freitag. Die Zahl von 155 343 neuen Lehrverträgen für 2002/2003 bedeute noch keine endgültige Bilanz, bis zum Jahresende würden durch Nachvermittlung weitere Ausbildungsplätze besetzt. Der Grund für den Rückgang liege in der angespannten wirtschaftlichen Lage der Handwerksbetriebe vor allem im Bau- und Ausbaugewerbe. Einer Studie zufolge ist die Ausbildung des eigenen Nachwuchses für Unternehmen meist billiger als Fachkräfte auf dem Arbeitsmarkt zu suchen und einzuarbeiten. Ein Vergleich von Kosten und Nutzen ergebe eine positive Bilanz für ausbildende Betriebe, schreibt das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) in Bonn.

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