Wirtschaft : Handwerk

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Das Handwerk konnte gerade erst damit beginnen, die Schäden durch die Flut festzustellen. Das liegt auch daran, dass in der am schlimmsten betroffenen Region Dresden das Kammergebäude selbst abgesoffen ist und ein vernünftiger Betrieb der handwerklichen Organisation in den vergangenen Tagen nicht möglich war. Nach ersten Schätzungen des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH) sind etwa 7000 Betriebe besonders stark betroffen. Wichtig für viele Betriebe ist das am Donnerstag verabredete Hilfsangebot der Regierung, gemeinsam mit den Kreditinstituten einen Weg zur Lösung des Schuldenproblems zu finden. „Das Gros der Unternehmen“, sagt ein ZDH-Sprecher, „könnte ohne eine vollständige Entschuldung gar nicht neu starten.“ Vorerst konzentriert sich die Hilfe der Kammern darauf, die Schäden exakt festzustellen und finanzielle Soforthilfen zur Verfügung zu stellen. Vorrang haben dabei unter anderem Lebensmittelhandwerker wie Bäcker, die ihren Betrieb zur Versorgung der Bevölkerung schnell wieder aufnehmen sollen. Über eine Hilfsbörse im Internet www.handwerk.de sollen Material, Personal und Maschinen zwischen den betroffenen Handwerkern und ihren Kollegen in anderen Regionen ausgetauscht werden. fo

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