Handy-Pleite : Rüttgers kritisiert BenQ scharf

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Rüttgers wirft dem taiwanesischen Elektronikkonzern BenQ vor, sich nicht um seine von der Entlassung bedrohten Mitarbeiter in Deutschland zu kümmern.

Berlin - Es rege ihn auf, dass BenQ-Leute irgendwo in Taipeh so täten, als ob sie mit dieser Geschichte nichts zu tun hätten, sagte Rüttgers in der ARD-Sendung "Sabine Christiansen". Rüttgers forderte den Konzern auf, sich an den Kosten für eine finanzielle Auffanglösung für die entlassenen Mitarbeiter zu beteiligen.

BenQ hatte im vergangenen Jahr die Handysparte des Siemens-Konzerns übernommen und im September Insolvenz für die Werke in Deutschland angemeldet. Betroffen sind rund 3000 Mitarbeiter in Nordrhein-Westfalen und Bayern. (tso/ddp)

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