Wirtschaft : Hart landen

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Die amerikanischen Steuerzahler könnten bald eine Fluglinie besitzen, denn Uncle Sam hat Ansprüche auf die insolvente USAirways: Denn 2003 hat die Behörde zur Stabilisierung des Luftverkehrs (ATSB) der US-Airways 650 Millionen Dollar geliehen. Eine Zuschusspolitik, die erst durch hohe Steuern und Überregulierung notwendig geworden ist. Denn die mächtigen Fluggewerkschaften haben für hohe Lohnkosten gesorgt, an denen US-Airways letztlich gescheitert ist. Dennoch lehnten die Republikaner eine Nachbesserung des Gewerkschaftsgesetzes ab. Gleiches gilt für das Rentensystem, das der Kongress unbezahlbar gemacht hat. Die Fluglinien führen Ticketsteuern sowie Gebühren für Sicherheit, Infrastruktur und Flughäfen ab. Die Branche macht 2004 drei Milliarden Dollar Verlust und zahlt 14 Milliarden an Steuern. Das ist Wahnsinn. Warum dürfen US-Fluglinien nicht mit ausländischem Kapital arbeiten? Wieso stemmt sich das Verkehrsministerium gegen Allianzen unter den Airlines? Und wann schließt die Regierung die Deregulierung des Flugverkehrs ab, an der sie seit 1978 arbeitet? Der Kongress muss endlich erkennen, dass auch er dazu beigetragen hat, dass immer mehr Fluglinien vor der Pleite stehen.

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