Wirtschaft : Hartz-Reform

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Den Namen „Hartz“ tragen derzeit alle Arbeitsmarktreformen der Regierung. Namensgeber ist VolkswagenPersonalvorstand Peter Hartz, der mit seiner Reformkommission zahlreiche Anregungen für die Gesetzespakete gab. Seit 2003 sind bereits Hartz I und II in Kraft. Hartz I hat die Zeitarbeit flexibilisiert und dafür gesorgt, dass flächendeckend in Deutschland so genannte Personal-Service-Agenturen eingeführt wurden, die Arbeitslose an Betriebe verleihen sollen. Außerdem gibt es neue Formen der Selbstständigkeit, etwa die Ich AG. Über Hartz II hat Rot-Grün die 400-Euro-Minijobs eingeführt, sowie die Minijobs für Einkommen zwischen 400 und 800 Euro. Dafür werden geringere Steuern und Sozialabgaben fällig.

Mit Hartz III erhalten die Arbeitsämter seit Anfang dieses Jahres neue rechtliche Rahmenbedingungen. Außerdem werden sie umbenannt: in Agenturen für Arbeit. Der große Brocken kommt jedoch mit Hartz IV : die Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe zum neuen Arbeitslosengeld II. Künftig sollen arbeitsfähige Langzeitarbeitslose aus einer Hand betreut werden. ce

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