Wirtschaft : Hauptsache niedrige Preise

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Den beiden größten Billigflieger in Europa, Easyjet und Ryanair, sind trotz der hohen Kerosinkosten weiterhin auf Wachstumskurs. Das liegt auch daran, dass sie besonders niedrige Kosten haben. Sie sparen viel im Vertrieb , weil sie ihre Tickets nur über das Internet verkaufen. Aber auch für das Personal geben sie weniger aus als die traditionellen Fluglinien. Und die kleinen Flughäfen sind günstiger als die großen Drehkreuze.

EASYJET

Die britische Billigfluglinie Easyjet hat im Juli ihr Passagieraufkommen deutlich gesteigert und die Gewinnprognose für das Gesamtjahr angehoben . Easyjet-Chef Ray Webster erwartet für das Geschäftsjahr einen Vorsteuergewinn auf dem Vorjahresniveau von 62,2 Millionen Pfund (rund 89,3 Millionen Euro). Webster zufolge gelang es der Gesellschaft, ihre Einnahmesituation zu verbessern und die Kosten zu reduzieren.

RYANAIR

Der irische Billigflieger Ryanair hat erst vergangene Woche einen neuen Rekordgewinn gemeldet. Ryanair erwirtschaftete im vergangenen Quartal unter dem Strich einen Gewinn von 64,44 Millionen Euro, was einem Plus von mehr als einem Fünftel entsprach. Firmenchef Michael O’Leary rechnet für das laufende Geschäftsjahr bei den Fluggastzahlen trotz des teuren Öls mit einem Plus von 27 Prozent auf 35 Millionen. fw

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