Wirtschaft : Haushaltsdefizit

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Auf etwa 56 Milliarden Euro hat sich das Haushaltsdefizit (lat. „deficit“ = „es fehlt“; siehe Bericht auf dieser Seite) der Bundesrepublik Deutschland im letzten Jahr summiert. Darunter versteht man den Betrag der Ausgaben bei Bund, Ländern, Gemeinden und Sozialversicherungen, der die laufenden Einnahmen übersteigt. Das Haushaltsdefizit entspricht damit der jährlichen Neuverschuldung der öffentlichen Hand. Der Vertrag von Maastricht schreibt vor, dass das Haushaltsdefizit eines Landes drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts nicht überschreiten darf, um die Stabilität des Euro zu gewährleisten. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass Deutschland diese Höchstgrenze 2002 überschreiten wird. Deshalb droht der Regierung ein „blauer Brief“ aus Brüssel. shr

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