Wirtschaft : Heimat Österreich

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GESCHICHTE

Die österreichische Strabag Holding ist Mehrheitsaktionärin der in Köln

ansässigen Strabag AG. Der Konzern entwickelte sich aus zwei österreichischen und einem deutschen Baubetrieb und firmiert seit 1930 unter dem Namen Strabag. Dieser Name geht auf die 1923 gegründete „Straßenbau

Aktiengesellschaft Niederlahnstein“

zurück. Seit 2000 tritt die Strabag international unter diesem Namen auf.

KENNZAHLEN

Im ersten Halbjahr 2004 beschäftigte Strabag in Deutschland 10400 Mitarbeiter. Weltweit arbeiteten 2003 knapp 33000 Menschen für den Konzern, davon fast 9000 in Österreich, 3900 in Ungarn, 2800 in Tschechien und 1600 in Polen. Sechs von zehn Strabag-

Beschäftigten arbeiten im Straßenbau. Die Bauleistung des Unternehmens lag bei 5,6 Milliarden Euro, 3,41 Milliarden davon entfielen auf die deutsche Strabag AG. Der Konzerngewinn nach Steuern lag bei 53 Millionen Euro. Zahlen für 2004 werden im Februar veröffentlicht.

PROJEKTE

Unter Beteiligung der Strabag entstanden Teile der Ostseeautobahn A 20, die Erweiterung des Frankfurter Flughafens und einige Bauten in Berlin: Beim Hotel Adlon fungierte der Konzern als Generalunternehmer, ebenso bebaute er das Hofgarten-Karree am Gendarmenmarkt. Er war maßgeblich am Rohbau des Dom-Aquarées nahe dem Alexanderplatz beteiligt. In einer Arbeitsgemeinschaft baute Strabag am neuen Lehrter Bahnhof mit, engagiert sich im Innenausbau des Gebäudes und arbeitet an der Erweiterung des Technikmuseums. Der Konzern hat Aufträge für ein Containerterminal in Bremerhaven und Messehallen in Hamburg. Hinzu kommen Wohnsiedlungen und Einkaufszentren, etwa ein 70000-Quadratmeter- Center im polnischen Krakau. obs

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