HERBSTPROGNOSEN : Die Regierung lag oft weit daneben

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Schon oft haben Wirtschaftsminister im Herbst Prognosen für das jeweilige Folgejahr im Brustton der Überzeugung verlesen – um bald festzustellen, dass die Realität anders aussah. Deutlich daneben lag die Vorhersage etwa 2003, als die Ministerialbeamten die Folgen der US-Krise für Deutschland unterschätzt hatten. Danach hofften sie stets, dass der Weltaufschwung auch auf die Bundesrepublik übergreifen werde – tat er aber nicht. 2006 kam das Wachstum zurück, doch der Bund hatte die Wende nicht auf dem Zettel. Und für 2007 verschätzte er sich bei den Folgen der Mehrwertsteuererhöhung. brö

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