Wirtschaft : Hin und zurück – Wie Fahrtkosten abgesetzt werden können

Eine gute Nachricht für die Steuererklärung: Fahrtkosten zur Weiterbildung sind voll absetzbar.

Der Bund der Steuerzahler weist dabei auf ein Urteil des Bundesfinanzhofes in München (Az.: VI R 66/05) hin, aus dem hervorgeht, dass eine Bildungseinrichtung nicht als regelmäßige Arbeitsstätte gilt, wenn ein vollzeitbeschäftigter Arbeitnehmer mehrmals wöchentlich in seiner Freizeit an einer Weiterbildungsmaßnahme teilnimmt. Die Hin- und Rückfahrt können dann in tatsächlicher Höhe als Werbungskosten geltend gemacht werden. Vereinfachend können hier 30 Cent für jeden mit dem Auto gefahrenen Kilometer angesetzt werden, sagen die Steuerexperten.

Allerdings muss der Arbeitnehmer die Weiterbildung neben seiner Vollzeitbeschäftigung wahrnehmen, und die Maßnahme muss zeitlich befristet sein. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Weiterbildung mehrere Jahre dauert. Bei einer Teilzeitbeschäftigung können die Fahrten zu der Lehrstätte nur mit der Entfernungspauschale angesetzt werden.

Das heißt, es können also nur eine Strecke mit 30 Cent je mit dem Auto gefahrener Kilometer oder die Kosten für öffentliche Verkehrsmittel berücksichtigt werden, aber nicht Hin- und Rückfahrt mit dem Auto. dpa

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