Wirtschaft : Hochtief schafft die Wende

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AUS DEN UNTERNEHMEN

Deutschlands größter Baukonzern Hochtief hat die Wende geschafft und schreibt wieder schwarze Zahlen. Der Konzerngewinn lag im ersten Halbjahr 2002 bei 80,8 Millionen Euro nach einem Verlust von 52,8 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Neben einem steuerfreien Anteilsverkauf, der über 50 Millionen Euro einbrachte, hätten sich vor allem Restrukturierungsmaßnahmen im Bereich Construction (Inlandshochbau, Tiefbau, Flughafenbau) positiv ausgewirkt. Die Verluste von 96,6 Millionen Euro konnten hier vor allem durch den Abbau von Überkapazitäten auf 24,5 Millionen Euro zurückgefahren werden. Für das Gesamtjahr rechnet das mehrheitlich zum RWE-Konzern gehörende Unternehmen weiterhin mit einem verbesserten Ergebnis. dpa

Schmalbach Lubeca verkauft

Der Verkauf von Deutschlands führendem Verpackungsunternehmen Schmalbach-Lubeca spült dem Energiekonzern Eon rund eine Milliarde Euro in die Kassen. Das Gemeinschaftsunternehmen von Eon und Allianz, das bislang 97,5 Prozent der Schmalbach-Lubeca-Aktien in der Hand hält, erlöse einschließlich der bereits verkauften Sparten Plastikflaschen und Getränkeverschlüsse rund 1,7 Milliarden Euro. Wegen Gesellschafterdarlehen steht Eon daran ein größerer Anteil zu. Demnach dürften dem Versicherungskonzern Allianz rund 700 Millionen Euro zufließen. dpa

AAP Implantate leicht im Plus

Das Berliner Medizintechnikunternehmen hat nach Rekord-Verlusten im vergangenen Jahr wieder einen leichten Gewinn gemacht. In den ersten sechs Monaten sei ein positives Betriebsergebnis von 228 000 Euro erwirtschaftet worden, teilte die AAP Implantate AG am Freitag mit. Der Umsatz stieg um 14 Prozent auf knapp 7,2 Millionen Euro. Das am Neuen Markt notierte Unternehmen stellt unter anderem Metallimplantate und auf Biomaterialien basierende Implantate für orthopädische Anwendungen sowie Knochenzement her. Das vergangene Jahr hatte AAP mit einem Verlust von 4,6 Millionen Euro abgeschlossen. dpa

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